Aktuelle SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom Freitag, 12.11.2021

Information zu den Veranstaltung und der Musikschularbeit

Die Landesregierung hat am Freitag, den 12.11. 2021, eine weitere SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Vor dem Hintergrund stark steigender Corona-Inzidenzen wird die sogenannte 2G-Regelung im Land Brandenburg stark ausgeweitet (§ 7). Dies betrifft auch Kulturveranstaltungen, darunter auch die öffentlichen Konzerte der Musikschulen. Ab dem heutigen Montag sind in Theater-, Konzert- und Opernhäusern und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur noch geimpfte und genesene Personen und Kinder unter 12 Jahren zugelassen (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 - 3). Ausnahmen bei 2G gelten für Jugendliche unter 18 Jahren und für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können (Attestpflicht) (§ 7 Abs. 1 Nr. 4). Mit einem negativen auf sie ausgestellten Testnachweis dürfen die genannten Ausnahmefälle auch bei 2G teilnehmen; die ungeimpften Erwachsenen müssen dann aber zusätzlich eine FFP2-Maske tragen (§ 7 Abs. 1 Nr. 4b). Damit gilt bei öffentlichen Musikschulkonzerten die 2G-Regelung für das Publikum.

Das Ensemblemusizieren ist wie bisher möglich (§ 21). Findet hier das 2G-Modell Anwendung, müssen keine Abstände eingehalten werden. Findet 2G nicht Anwendung, müssen weiterhin 2m Abstände bei Bläsern und Sängern eingehalten werden (§ 21 Abs. 1 Nr. 3) und es gilt die Maskenpflicht, soweit das Musizieren dies zulässt. Diese Regelungen gelten bei Auftritten von Musikschulensembles in geschlossenen Räumen auch für das Geschehen auf und hinter der Bühne (§ 21 Abs.1 Satz 1).

Interne Klassenvorspiele, die Teil der pädagogischen Arbeit sind, sind wie Unterricht zu behandeln (§ 25). Es gelten Testnachweise (§ 25 Abs. 2), Maskenpflicht und Luftaustauschgebot (§ 25 Abs. 1 Nr. 2) und ein Abstandgebot von 2m beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten (§ 25 Abs. 3).
 
Bezüglich des Unterrichtsbetriebs in den Musikschulen bestehen laut der aktuellen Verordnung weiterhin folgende Maßnahmen:

1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
2. in geschlossenen Räumen gilt:
a) das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht, wenn die Eigenart des Unterrichtsfachs dies nicht zulässt oder sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird
b) den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft
3. Teilnehmende sowie Lehrkräfte, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bis zweimal in der Woche einen auf sie ausgestellten Testnachweis vor dem Unterricht vorlegen. Als Nachweis ist auch eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Antigen-Tests zur Eigenanwendung zulässig. Dies gilt nicht für Veranstaltungen, die ausschließlich unter freiem Himmel stattfinden, sowie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts.
4. Das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten ist nur unter Einhaltung eines Abstands von mindestens 2 Metern zwischen allen Personen zulässig. Dies gilt nicht im Falle der Zutrittsgewährung zum betreffenden Unterricht nach dem optionalen 2G-Modell.

Weitere Informationen zur aktuellen Umgangsverordnung unter: https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=9365
 
 
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